Für den Betrieb von TrePlace wird das ursprünglich eingesetzte Vision System ICOS
nicht benötigt. Die optische Zentrierung von Leiterplatten und
Bauelementen sowie die optische Inkpunkterkennung erfolgt bei TrePlace
mit einem integrierten Vision System. Dafür ist in jedem Stationsrechner
für die Siemens Bestückungsautomaten HS-180 und SP-120 ein Framegrabber vorgesehen,
welcher die Bildsignale der originalen Kopfkamera und die des optischen Moduls in
Echtzeit aufbereitet und dem TrePlace Vision System zur Verarbeitung zuführt.
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Die mit TrePlace zu verarbeitenden Muster für optische Zentrierung und Inkpunkterkennung
müssen dem Vision System nicht erst angelernt werden, sondern werden ganz nebenbei
aus den bereits vorhandenen Gerber-Daten bzw. 3D-Modellen generiert. Im TrePlace Line Controller werden diese Vision-Marken
definiert und verwaltet. |
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Bei der optischen Leiterplattenzentrierung wird die Lage eines
Nutzens vor dessen Bestückung mit Hilfe von Messpunkten durch das TrePlace Vision System festgestellt und die Positionen der zu bestückenden Bauelemente an die Lage des Nutzens angepasst. |
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Für die Inkpunkterkennung können im TrePlace Linie Controller vorhandene Pads eines
Layers als Inkpunkt definiert werden. Anhand dieser Inkpunkte kann vor der Bestückung
jeder Einzelschaltung mittels TrePlace Vision System festgestellt werden, ob eine
Einzelschaltung von der Bestückung ausgeschlossen wird. |
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Um eine Einzelschaltung von der Bestückung auszuschliessen, so sind lediglich die
zuvor mittels TrePlace als Inkpunkte definierten Pads zu schwärzen oder abzukleben.
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